Vita von Dominik Heinz

Dominik Heinz  

Dominik Heinz wurde in Frankfurt am Main geboren. Seine musikalische Ausbildung begann im Alter von 4 Jahren an der Jugendmusikschule Frankfurt am Main. Dort erhielt er eine musikalische Früherziehung und ab dem sechsten Lebensjahr Klavierunterricht.

Sehr früh schon begann er mit der Komposition eigener Stücke und wechselte im Alter von 10 Jahren zu dem staatlich geprüften Kammermusiker und Multiinstrumentalisten Heinrich Schäfer (Er beherrschte sieben Instrumente).

Bald schon begann auch Dominik Heinz Unterricht für mehrere Instrumente zu erhalten: neben Klavier auch Elektrobass und Schlagzeug.

Mit 13 Jahren wurde Dominik Heinz an Dr. Hoch's Konservatorium in Frankfurt am Main als Schüler aufgenommen. Dort wurde er von dem Komponisten Gerhard Schedl unterrichtet. Der gebürtige Österreicher gilt als einer der bedeutendsten Komponisten seiner Zeit. In Würdigung von Gerhard Schedls Leistungen schrieb die Neue Oper Wien 2009 erstmals den Gerhard Schedl Musiktheaterpreis für ein abendfüllendes Bühnenwerk aus. Er ruht in einem Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof seiner Geburtsstadt Wien. Ein weiterer Komponist und Lehrer von Dominik Heinz an Dr. Hoch's Konservatorium war Claus Kühnl, der mittlerweile über 60, teilweise preisgekrönte Kompositionen veröffentlicht hat und zu den führenden Zeitgenössischen Komponisten zählt.

Mit 14 Jahren gab Dominik Heinz sein erstes Solokonzert am Klavier. Er präsentierte der Öffentlichkeit ausschließlich Eigenkompositionen. Dieser Auftritt fand bei der Presse große Beachtung. Es wurden sogar Vergleiche zu Mozart gezogen, der auch sehr früh schon auf sein musikalisches Talent aufmerksam machen konnte.

Später spielte Dominik Heinz in der Big Band des Dr. Hoch's Konservatorium als Keyboarder. Mit 15 gründete er eine eigene Band, deren Repertoire sich ausschließlich aus seinen Eigenkompositionen rekrutierte. Ein Teil dieses Repertoires war seinerzeit auch im Radio zu hören. Schon damals war er mit allen musikalischen Genres vertraut. Von klassischer Musik über zeitgenössische ernste Musik bis hin zu Jazz, Funk und Popmusik.

In den folgenden Jahren trat Dominik Heinz sowohl als Chorsänger wie auch als Klavierbegleiter und Solist auf. Dabei sang er in verschiedenen Chören und wirkte bei Schallplattenaufnahmen und zahlreichen Konzerten mit (unter anderem in der Alten Oper und der Jahrhunderthalle in Frankfurt).

Sein Debut als in den Chor eingebundener Gesangssolist gab Dominik Heinz bei einem Konzert des Chores L´Esperence in Frankreich.

Um seine gesanglichen Fähigkeiten zu perfektionieren, begann der Bariton im Anschluss an sein neunsemestriges Kompositionslehrestudium an Dr. Hoch's Konservatorium ein Gesangsstudium an der internationalen Gesangsschule "Scuola del Belcanto Appiani". Aufgrund seines Talents wurde er von Maestro Armando Appiani als Meisterschüler angenommen. Studienschwerpunkte waren Oper (insbesondere italienische Oper nebst Stilistik des Belcanto), Kunstlied (in der Tradition des Mozarteums in Salzburg), Sprecherziehung, Chorleitung und szenische Darstellung ferner theoretische und praktische Aspekte der Stimmbildung insbesondere funktionale Stimmbildung und Gesangspädagogik.

Nach seinen Studien wirkte Dominik Heinz als Korrepetitor für Sänger und als Eurythmiebegleiter in der Waldorfschule Frankfurt am Main. Ferner war er als Dozent für Klavierspiel und Gesang an der Musikvolkshochschule Hochtaunuskreis tätig.

Desweiteren pflegte er eine rege Konzerttätigkeit als Gesangssolist im "Belcanto Ensemble Bad Homburg e.V.", mit dem er auch Konzertreisen unternahm. Er konzertierte im In- und Ausland. Am "Theatre Municipal de Moulins" gab Dominik Heinz den "Don Giovanni", "Nabucco", "Rodrigo Marquis von Posa" aus Don Carlos und den "Renato" aus Un Ballo in Maschera. 2006 Konzertierte der Bariton Dominik Heinz in Zürich (Schweiz): er gab dort den "Wolfram" aus Wagners Tannhäuser, "Don Giovanni" aus Mozarts geichnamiger Oper. Auch als Sänger im Musical-Fach aktiv wirkte er unter anderem bei der Uraufführung (2005, Oberursel im Taunus, Deutschland) von “Aschenputtel und ihr Weg zum Glück” mit. In der Rolle des Königs, der verzweifelt auf der Suche nach einer Gemahlin für seinen extrem wählerischen Sohn ist, konnte Dominik Heinz sein komödiantisches Talent als Schauspieler voll entfalten. Im komischen klassischen Fach waren der "Papageno" aus der Zauberflöte und "Dr. Falke" alias "Die Fledermaus" aus der gleichnamigen Operette von Johann Strauß seine Paraderollen.

Parallell zu seiner Tätigkeit als Gesangssolist, leitete Dominik Heinz zahlreiche Chöre. Als Chorleiter trat er 1994 erstmalig in Erscheinung. Er übernahm das Dirigat der ”Rödelheimer Neuner”, einem renommierten Frankfurter Chor, der 1923 von neun Gündungsmitgliedern ins Leben gerufen wurde (daher der Name des Chores). Mit dem bereits vorher aus Funk und Fernsehen bekannten Chor gestaltete Dominik Heinz mehrere Rundfunkauftritte, es wurden CDs produziert und zahlreiche Konzertreisen unternommen. Auf der zum 75-jährigen Jubiläum des Chores aufgenommenen CD befinden sich 21 größtenteils deutschsprachige Titel (davon sind 3 Kompositionen und 9 Arrangements von Dominik Heinz). Eine andere CD beinhaltet Spirituals, die alle von Dominik Heinz für Chor mit orchestraler Begleitung arrangiert wurden.

Nicht nur im Bereich deutscher und englischsprachiger Musik aktiv, wird bei den Rödelheimer Neunern auch die anspruchsvolle lateinische Kirchenmusik gepflegt. Unter anderem begab man sich nach Italien: dort hat Dominik Heinz die Uraufführung seiner Missa in G persönlich dirigiert. Dominik Heinz leitete die Rödelheimer Neuner bis März 2007. Zum Abschluss der gemeinsamen Tätigkeit wurde ein Gospelkonzert in der Cyriakuskirche in Frankfurt Rödelheim (zusammen mit Instrumentalisten der Big Band des Hessischen Rundfunks) veranstaltet und eine Konzertreise nach Malta unternommen. Das letzte Werk, das gemeinsam aufgeführt wurde, war die Missa in G: Uraufführung mit den Rödelheimer Neunern in Italien und letztmalige Aufführung zusammen mit den Rödelheiemr Neunern in Malta. Der ideale Abschluss dieser langjährigen sehr erfolgreichen Zusammenarbeit.

Auch als Komponist trat Dominik Heinz kontinuierlich in Erscheinung. Dabei hat er Aufführungen vieler seiner Werke selbst geleitet, darunter Uraufführungen im In- und Ausland, im Rundfunk und im Kaiserdom zu Frankfurt am Main. Das a capella "Ave Verum" im Kaiserdom war die erste Uraufführung mit den ”Preußen”. Im Januar 1998 übernahm Dominik Heinz die Chorleitung der dem Frankfurter Polizeichor e.V. angehörigen ”Preußen”. Zusammen mit diesem Chor unternahm er zahlreiche Konzertreisen und trat über einen Zeitraum von über 10 Jahren regelmäßig im Fernsehprogramm des Hessischen Rundfunks in Erscheinung. Die Zusammenarbeit mit diesem Chor besteht bis heute.

Ein besonderer Erfolg des Komponisten Dominik Heinz war im Jahre 2003 die Uraufführung seines „Stabat Mater“, das er bereits im Jahre 1999 komponiert hatte. Eine szenische Aufführung mit Chor fand in Key West (USA) statt. Einige Zuschauer haben sogar noch 30 Minuten nach Ende der Vorstellung geweint. Die szenische Darstellung in Kombination mit der bewegenden Musik hatte diese Emotionsausbrüche hervorgerufen.

Aus den genannten Repertoirebeispielen lässt sich die Vielseitigkeit des Komponisten Dominik Heinz ersehen. Auch als Chorleiter deckt Dominik Heinz das gesamte Spektrum ab: In der Zeit von 2000 bis 2002 leitete er zusammen mit seinem jüngeren Bruder den Kinderchor seiner örtlichen Gemeinde St. Cyriakus in Rödelheim: "Die Singerei". Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit der beiden Brüder Heinz für die Cyriakusgemeinde war die Uraufführung des von ihnen gemeinsam komponierten Kindermusicals "Die Elfe und der Zauberer oder Gefangen bei den bösen Geistern" im Sommer 2001.

Von 2002 bis 2009 leitete Dominik Heinz den MGV Steinfurth "Frohsinn". Ergebnisse der Zusammenarbeit sind neben zahlreichen Konzerten und Auftritten 3 CD-Produktionen und die Uraufführung der weihnachtlichen Chorwerke „Transeamus usque Bethlehem“ und „In dunkler Nacht zu Bethlehem“, die ebenfalls Kompositionen von Dominik Heinz sind.

Ferner übernahm Dominik Heinz 2003 die Leitung der Chöre „Sängerchor der Bäcker e.V.“ (Männerchor) in Frankfurt am Main und „Eintracht Inheiden e.V.“ (Männerchor und Gemischter Chor) nahe Gießen. Dominik Heinz steigerte das Leistungsniveau der Chöre, so dass beide Chöre im Jahr 2007 bei Wettbewerben Gold errangen: der Sängerchor der Bäcker bei einem Wettbewerb in Frankfurt und Eintracht Inheiden in Ettingshausen. Der Sängerchor der Bäcker hatte nach dem Sieg sogar die Gelegenheit den Siegertitel live im Hörfunk des Hessischen Rundfunks präsentieren zu können.

Zusammen mit seinen Chören aus Inheiden konzertierte Dominik Heinz unter anderem in der Paulskirche Frankfurt am Main. Der gemischte Chor der Eintracht Inheiden avancierte unter Dominik Heinz zum Opernchor. Die Fledermaus von Johann Strauß, als Auftragsproduktion der Stadt Oberursel im Taunus, war die Feuerprobe für das noch junge Ensemble. Diese wurde jedoch mit Bravour bestanden, was die Pressestimmen belegten.

Im Frühjahr 2006 übernahm Dominik Heinz die Leitung des neu gegründeten gemischten Chores Eintracht Berstadt (Wetteraukreis). Den bereits existierenden Frauenchor des Vereins übernahm er vor Weihnachten 2006. Ein gemeinsames Weihnachtskonzert war die erste größere Konzertveranstaltung, die aus dieser Zusammenarbeit hervorging. Weitere Highlights schlossen sich an, z.B. konzertierte man in der von der Stadt Mainz veranstalteten Konzertreihe “Mainz lebt auf seinen Plätzen” open Air, ferner sang man im Mainzer Dom und anderen Mainzer Kirchen. 2007 wurde von der Eintracht Berstadt ein Jugendchorprojekt ins Leben gerufen, das ebenfalls von Dominik Heinz geleitet wurde.

Von 2008 bis 2010 leitete Dominik Heinz die "Melodiaboys & Girls" in Neu Isenburg. Ferner den dem Verein angegliederten Kinderchor "Melodia Kids". Das erste gemeinsame Konzert gab man mit großem Erfolg in der Hugennottenhalle in Neu Isenburg (ca. 800 Zuschauer) es folgten Zahlreiche Auftritte und Konzerte. Schwerpunk der Zusammenarbeit mit den Melodiaboys & Girls war die Aufführung von Musicaltiteln mit orchestraler Begleitung.

Dominik Heinz erhielt Auszeichnungen für nationale und internationale Verdienste um die Musik und die Völkerverständigung u.a. durch die Römisch-Katholische-Kirche in Italien, die Städte Birmingham in England, Sarcelle in Frankreich sowie das Verteidigungsministerium der USA.

Als einen der bedeutendsten Chorleiter Frankfurts hatte man Dominik Heinz im Jahr 2001 auch gebeten ein würdiges Abschlusskonzert zum Kirchentag, der in jenem Jahr in Frankfurt am Main stattfand, zu gestalten.

Ein weiteres Großprojekt für den Komponisten und Chorleiter war der Frankfurter Chortag 2006. Der Veranstalter, der Sängerkreis Frankfurt im Deutschen Chorverband, beauftragte Dominik Heinz, ein Chorwerk für gemischten Chor zur Eröffnung des Finales auf dem Frankfurter Römerberg zu komponieren. Dieses Werk wurde planmäßig am 20.8.2006 von über 1000 Sängern und Sängerinnen uraufgeführt. Alle gemischten Chöre, die am Frankfurter Chortag teilnahmen, sangen gemeinsam unter dem Dirigat von Dominik Heinz "Zum Sängerfest".

Dominik Heinz ist seit 1998 Mitglied der GEMA und seit dem Jahr 2000 Mitglied im Fachverband Deutscher Berufschorleiter FDB. Ferner seit 2008 Mitglied im Internationalen Chorleiterverband ICV und seit 2011 Mitglied im Berufsverband deutscher Gesangspädagogen BDG.

Des weiteren wurde Dominik Heinz 2005 in den Musikausschuss des Sängerkreises Frankfurt am Main (im Deutschen Chorverband) gewählt. Nach seinem Umzug nach Bad Nauheim gab Dominik Heinz seine Ehrenämter in Frankfurt auf und wurde ehrenamtlich im Chattia Sängerbund aktiv. Dort wurde er 2009 Stellvertretender Bundeschorleiter.

Seit 2010 lebt Dominik Heinz wieder in Frankfurt. Seine Haupttätigkeit ist nun das Unterrichten an der von ihm bereits 2007 gegründeten „Schule für Musik, Gesang und darstellende Künste Dominik Heinz”.

Ferner betätigt er sich auch auf dem Gebiet der Stimmforschung, insbesondere der Erforschung moderner Gesangstechniken, wie sie im Bereich Musical, Rock- und Pop-Musik zur Anwendung kommen. Er hat eine eigene Schule der Stimmbeherrschung entwickelt, die die authentische Interpretation von Gesangsstücken jeglichen Genres erlaubt. In Zusammenarbeit mit der phoneatrischen Abteilung der Universitätsklinik Frankfurt hat er endoskopische Aufnahme seines Kehlkopfs beim Singen gemacht, die die Wirkungsweise seiner Übungen filmisch darstellen.

Als Gesangspädagoge und Stimmbildner ist er über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. In seinem Unterricht verbindet er das musikalische und gesangstechnische Know How der alten Meister des Belcanto mit auf aktueller Forschung basierendem funktionalem Stimmtraining. Er selbst wurde ausgebildet von dem mittlerweile verstorbenen Armando Appiani, der mit seiner Scuola del Belcanto Maßstäbe für die Stimmausbildung im 20. Jahrhundert setzte. Appiani war Stipendiat am Mozarteum in Salzburg und wurde von führenden Gesangspädagogen seiner Zeit ausgebildet.

Neben Armando Appiani muss als zweiter Großmeister des Belcanto Cornelius Reid genannt werden, der in den USA lebte und erst im einundzwanstigsten Jahrhundert, fast hundertjährig, verstarb. Dominik Heinz besuchte Meisterkurse dieses Experten des Belcanto, der so, wie auch Appiani, die Tradition des Belcanto und die stimmbildenden Methoden des funktionalen Stimmtrainings kombinierte.

Dominik Heinz setzt die Tradition der Meister des 20. Jahrhunderts fort, um seinen Schülern und Schülerinnen das Beste der Vergangenheit und der Gegenwart für die Stimmen der Zukunft zu vermitteln.


Auftrittsorte von Dominik Heinz:
Sarcelle, Moulins (Frankreich), Zürich (Schweiz), Brentonico, Peschiera (Italien), Brynmawr (Wales/England), Istambul (Türkei), Valletta (Malta), Santorin (Insel Santorini) und in zahlreichen deutschen Orten und Städten (z.B. Frankfurt am Main, Mainz, Dresden, Berlin, Nürnberg, etc.)

Audiobeispiele unter:

Audio Demos Klassik

Audio Demos Popularmusik

Audio Demos Sprechproben

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